Projekt - Entwicklung, Geschichte & Technik


Das Motiv "Einstein"


Die Verteilung der Leuchtdioden

Begonnen hat alles mit der Idee, dass Drachen nachts leuchten sollten. Und ein Zufall war es wohl, dass da ein Schirm in der Wohnung stand, auf dem das bekannte Gesicht von Einstein prangte.

So entwickelte sich allmählich das Projekt der Leuchtdrachen. Das Motiv war gefunden, am Tage deutlich zu erkennen, und bei Nacht sollte es durch leuchtende Lämpchen (Leuchtdioden) im Dunkeln zu sehen sein. Das Problem war aber, dass das Licht der nur 5 mm großen Leuchtdioden auch aus einer Entfernung von 100 Metern noch zu sehen sein muss.

Um die Leuchtkraft der Dioden zu verstärken, nähten wir alle Dioden separate Taschen im Drachensegel ein. Dieter als der Elektroniker bei uns, verkabelte alles und entwickelte eine Steuerung für das Motiv. Die Stromversorgung befindet sich ebenfalls hinter dem Segel direkt am Drachen, alles wird beim Steigen am Drachen mit in die Luft gehoben. Ein Dämmerungs-Sensor setzt die Elektronik in Gang, sobald es dunkel wird. Sonst müsste der Drachen erst wieder an die Erde zurück geholt werden, um die Elektronik einzuschalten. So entstand der erste Leuchtdrachen mit dem Namen "Einstein".

Der "Jongleur" von Dieter
 

Doch bei den beiden "Einstein"-Drachen blieb es nicht lange. Jürgen wählte das Motiv der "Freimaurer" und stattete seinen Rokkaku mit blauen LED's aus. Hans wählte das "Omega"-Zeichen. Dieter und Michael bauten wie beschrieben die beiden "Einstein"-Drachen, beide in schwarz. Dieter hat sich inzwischen einen 2. Rokkaku gebaut mit dem Motiv "Jongleur", den man aber nur Nachts erkennen kann. Bei Tag hat der weiße Drachen ein Gesicht als Motiv.

Auch drehende Turbinen sind inzwischen dazu gekommen. Mehrfarbigen Dioden beleuchten die Turbinen von innen. Diese werden durch eine kleine Elektronik gesteuert. Jede Turbine hat ihre Stromquelle und einen Dämmerungs-Sensor mit in der Luft.

Eine Weiterentwicklung der Rokkaku-Drachen sind die Deltas mit Schleierschwanz. Hier sind die LED's nicht in Taschen, sondern vorne auf das Drachensegel genäht, und strahlen das Tuch von vorne her an. Ein besonderer Effekt, weil die 3 Deltas (gelbe, blaue und grüne Innenteilbeleuchtungen) aus PP hergestellt wurden.

Neue Projekte bei Leuchtdrachen.

Im Herbst 2005 gab es 4 Fahnen mit der Aufschrift „Leuchtdrachen.de“, die in der typischen Schriftform appliziert wurden. Da wurde auch der Donat gebaut, hier handelt es sich um ein Gebilde, welches mit Luft von einem 12 V-Gebläse aus einem Auto aufgeblasen wird. Er hat einen Durchmesser von 3 m und hat eine normale Campingleuchte als Innenlicht. Als zweites Projekt ist der Bleistift erstellt worden. Er hat eine Höhe von 4 m und einen Durchmesser von 50 cm. Durch verschiedene LED-Ketten, die in der Nacht verschiedenfarben leuchten, ist er besonders gut anzuschauen.

Ein Projekt 2006 ist der „Matrix-Drachen“. Hierbei handelt es sich um einen doppelten Leichtwindrokkaku mit ca.3 m Höhe und ca. 4 m Breite. Durch diese Anordnung entsteht eine gerade Fläche von 2 m Breite und 1,60 m Höhe. Diese Fläche ist in 144 Rechtecke unterteilt mit je 1 LED. Auf diese Fläche können mit Hilfe von Software (Dieter und Jörg V.) am Computer Bilder und Laufschriften erstellt werden, die dann über eine von Dieter entwickelte Hardware direkt auf die Matrix des Drachens übertragen werden kann. Wie bei den anderen Leuchtdrachen ist auch hier die gesamte Elektronik und Stromversorgung mit am Drachen. Das gewohnte Einschalten erst in der Dämmerung wird wie immer über eine Fotozelle geregelt. Weitere Bilder gibt es unter „Drachen und Fotos und Videos“.

Im Herbst 2006 konnte auf Grundlage des Matrixdrachen ein Multi-Light-Delta fertig gestellt werden. Über die Möglichkeit, dass wie bei der Matrix 144 LED´s einzeln angesteuert werden, haben wir 3 LED´s neben einander angebracht. Es ist ja bekannt wenn man Rot, Blau und Grün mischt die unterschiedlichsten Farben entstehen können. Bei der Programmierung des Deltas haben wir die Möglichkeit jede LED, zeitlich unbegrenzt und Farblich in 16 Stufen und mit 3 zusätzlichen " intensivieren", an zu Steuern.
Damit nicht jedes Mal der Drachen mit seiner Spannweite von 6 m aufgebaut werden muss, wenn ein neuer Steuerungsablauf getestet werden soll, gibt es ab Jan. 2007 ein Multi-Light-Delta-Modell. Auf ca. 25cm sind fast genauso viele LED´s angebracht wie beim Original. Bilder gibt es unter „Drachen und Fotos und Videos“.

Seit einigen Jahren hatten wir uns vorgenommen auf Grundlage unserer Turbinenelektronik die ja schon lange fertig war etwas für den Boden zu bauen. Leider haben wir das  Projekt immer wieder verworfen weil wir uns in den Kopf gesetzt hatten runde Kegel zu bauen ,was aber zu Problemen beim aufspannen führte.  Auf die geniale wie einfache  Idee die Kegel eckig zu bauen haben uns erst unsere holländischen Drachenfreunde gebracht . Adi ein Vereinskollege  und guter Freund hatte uns die Fotos von einem Drachenfest mitgebracht. Auf Grundlage dieser Kegel sind dann unsere Kegel entstanden. Einige Vereinskollegen haben fleißig mit gebaut und so sind bisher 24 Kegel fertig gestellt worden und es werden sicherlich noch ein paar folgen. Da unsere Kegel alle eine eigene Elektronik besitzen und den kompletten Farbkreis abdecken entsteht immer wieder ein neues Farbspektrum.

Fotos
 Die Idee für das Motiv kam mit diesem Schirm
 Dieter (links) und Jürgen (rechts) fertigen die Elektronik an
Dieter unser Elektronik-Spezialist 
Klappt der Plan?
  Ein Delta-Drachen aus der Gruppe
 Drei Leuchtdrachen aus dem Projekt
 
 
 
 
 

  

 
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